Wie immer bin ich an Weihnachten jedesmal ergriffen von dem Gedanken, dass die Geschichte über die Geburt Jesu die Hoffnung auf das Neue Sein verkörpert. Für mich bedeutet Weihnachten: Veränderung ist möglich. Es muss nicht alles beim Alten bleiben. Etwas kam in die Welt, dass uns die Chance gibt, unsere Entfremdung zu überwinden. Gute Vorsätze für`s neue Jahr machen Sinn, denn Weihnachten lehrt uns, dass ein Hinwachsen zum individuell-persönlichen Neuen Sein möglich ist. thx jesus
Über den Kontext der Sinn- Suche
•Dezember 16, 2009 • Kommentar schreibenWann- in welcher Situation fragen Menschen nach dem „Sinn des Lebens“ ?
Ich denke zum ersten, wenn Menschen sich ihre grundsätzlichen Bedürfnisse erfüllt haben. Wer in der „Maslow`schen Bedürfnispyramide“ alles abgedeckt hat, der fragt sich plötzlich, ob es einen höhreen Sinn geben könnte. Jenseits der bloßen Befriedigung von Bedürfnissen. Es scheint, als ob der Mensch nicht ohne unerfülltes Bedürfnis leben kann. Wer völlig „befriedigt“ lebt schafft sich neue Bedürfnisse, um weiter streben zu können. Die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Lebens weckt neue Bedürfnisse. >Meist so idealistisch gefärbt, dass sie nicht so einfach zu befriedigen sind.
Zweitens erlebe ich Menschen nach dem „Sinn des Lebens“ fragend, wenn sie es nicht schaffen, ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Wenn ihr Leben in der Gesellschaft nicht glückt. Wenn das Leben außerhalb der gesellschaftlichen Norm seine Spiele spielt. Wer an der Befriedigung der gesellschaftlich- normativen geprägten Bedürfnissen scheitert, sucht nach Alternativen…
Sinn
•Dezember 16, 2009 • Kommentar schreibenWarum fragen Menschen nach dem Sinn des Lebens ? Welche Funktion könnte diese Frage haben ? Was bringt es Menschen, danach zu fragen ?
Kann man überhaupt nach etwas fragen, das nicht existiert ? Kann man also demnach schlussfolgern, dass ein „Sinn des Lebens“ tatsächlich existiert, weil sonst niemand danach fragen würde ?
Gibt es überhaupt DEN Sinn des Lebens ? Oder ist allein schon das ständige Fragen nach diesem, Sinn an sich ?
Oder ist die Frage nach dem Sinn des Lebens nur ein Trick, eine Methode, den gescheiterten Alltagsgeschäften und den im Leben nicht erreichten Zielen aus dem Weg zu gehen ? Den drängenden Schmerzen der nicht erfüllten Bedürfnissen aus dem Weg zu gehen ?
Ohne Worte
•Oktober 8, 2009 • 1 KommentarBestimmt hätte ich viel zu sagen und zu schreiben. Viel bewegt sich in mir. Manches ist zu profan für einen Blog. Anderes zu kompliziert, um es in geschriebene Worte zu kleiden. Trotzdem möchte ich versuchen, mein Weblog wieder mit Leben zu füllen….
Elite
•November 29, 2008 • 4 KommentareProfil sozialarbeiterischen Handelns
•November 23, 2008 • 1 Kommentar1. Professionsgegenstand
Soziale Arbeit bearbeitet soziale Probleme. Menschen befinden sich zeit ihres Lebens in Inklusions- und Exklusionsprozessen. Soziale Arbeit unterstützt Menschen, mit den Herausforderungen, welche durch ihre soziale Umwelt an sie herantreten, erfolgreich im Sinne eines sinnstiftenden und selbstbestimmten Lebens umzugehen, ohne dabei ihre soziale Integration zu verlieren. Integration ist dabei in zwei Richtungen möglich. Auf der ersten Weise integriert sich ein Individuum in seine Umwelt, auf der zweiten Weise wird das soziale Umfeld in seinen Wirklichkeitskonstruktionen für den individuellen Weg eines Individuums geöffnet. Soziale Arbeit hat zum Ziel, soziale Problematiken zu lindern, zu verhindern, zu beseitigen oder im Sinne einer Umdeutung zu integrieren.
2. Adressaten sozialer Arbeit
Soziale Arbeit wendet sich an Einzelpersonen, Gruppen oder soziale Systeme. In letzter Konsequenz wendet sich Soziale Arbeit an die Gesellschaft als soziales System. Gesellschaft umfassend zu gestalten- auch auf dem Wege und im System der Politik-, muss zwingend Gegenstand professioneller Sozialarbeit sein. Gesellschaft muss politisch von SozialarbeiterInnen mitgestaltet sein, um soziale Probleme zu verhindern, bevor sie auftreten können.
3. Expertise Sozialer Arbeit
SozialarbeiterInnen sind Experten für die Frage nach sozialer Integration von Einzelpersonen, Gruppen und sozialen Systemen, Gruppierungen, Schichten und sogenannten Rangruppierungen. Professionelle Sozialer Arbeit wissen, wie gesellschaftliche Veränderungen gestaltet werden müsssen, um der postmodernen Herausforderung -in der Spannung zwischen Allgemeinem und Besonderem- als Gesellschaft zu begegnen. Eine pluralistische, ausdifferenzierte Gesellschaft zu verwirklichen, dafür braucht es Professionelle sozialer Arbeit.
Über die menschliche Schöpfungskraft
•November 10, 2008 • Kommentar schreiben
Angeregt durch einen schönen Nachmittag gestern im Stadtwohnzimmer an dem wir alle mit Ton nette Dinge erschaffen haben, wird mir klar, dass es zu einem tiefen Wesenszug des Menschen gehört, schöpferisch tätig zu sein. Ich glaube sogar, dass man dem Menschen seinen Geist raubt, wenn man ihm die Möglichkeit nimmt, zu erschaffen. Gerade in der Arbeit mit Jugendlichen zeigt sich mir immer wieder, dass mangelnde Möglichkeit zum schöpferischen Handeln eine tiefe Destruktivität auslöst. Jugendliche, die nichts erschaffen können, beginnen bereits Erschaffenes zu zerstören…
Wein & Schoko / Freitag 07.11.2008
•November 3, 2008 • Kommentar schreiben
Du bringst Deinen Lieblingswein und Deine Lieblingsschokolade mit, und teilst diesen mit anderen Leuten, welche ebenso Wein- und Schokoladenbegeistert sind. Bei Vintage-music (80er, 90er und noch mehr Vergangenem verbringst Du einen chilligen Abend, probierst die Lieblingsweine und Lieblingsschokos der Partycommunity und lernst über deren geschmacklichen Vorlieben ein paar neue Leute kennen.
Das ganze startet um 18.30 Uhr mit gediegenem Einstieg mit einem nachdenklichen Weinfilm und lecker Abendessen.
Willkommen in der Datscha- dem Stadtwohnzimmer.
Alicenstr. 5/ Darmstadt
im Hinterhof
Männliches Personal gesucht…
•November 3, 2008 • Kommentar schreiben
…falls Du Erzieher , Sozialpädagoge oder Dipl- Pädagoge oder Dipl. Psychologe bist und Lust hast, auf ein neues Projekt in der stationären Jugendhilfe, welche sich als Angebot für männliche Klienten im Kernalter von 13- 16, welche von Problematiken im Kontext von delinquentem Verhalten betroffen sind, dann solltest Du Dich melden !
Du solltest möglichst Erfahrungen in der stationären Jugendhilfe haben, oder in einem verwandtem Bereich, offen sein für männlich-initiatorische Arbeit und Dich von jeglichem religiösen Fundamentalismus distanzieren können.
Geboten wird Dir die Möglichkeit, von Anfang an an der Konzeption dieses Projektes mitzuarbeiten, und bei erfolgreicher Implementierung dessen auf einer für Dich mitgeschneiderten Stelle arbeiten zu können. Wichtig ist, dass Du ein Gefühl hast für explizit auf männliche Entwicklung angelegte Angebote und pädagogische Arbeit für Jungen im der stationären Jugendhilfe.
Melden kannst Du Dich unter: joshaeisenhut(at)web.de
Sich selbst wertschätzen
•November 3, 2008 • 1 Kommentar
Wie denkt man eigentlich über sich ?
Als ich ein Kind war, brachte man mir bei, abends vor dem Schlafengehen, alle meine Sünden vor Gott zu bekennen und um Vergebung zu bitten. Nun ja, ich christlichen Kreisen ist es normal, um Vergebung für seine Fehler zu bitten. Soweit erst einmal gar nicht so tragisch. Ein negativer Nebeneffekt jedoch ergab sich aus dem Umstand, dass ich von klein auf, mich abends mit meinen Fehlern und meinen Defiziten beschäftigte. Diese defizitäre Beschäftigung mit sich selbst hielt sich sehr lange. Ich glaube, dass es ziemlich menschlich ist, sich selbst häufig von einem negativen Standpunkt zu reflektieren. Man denkt über sich nach, indem man über seine Fehler nachdenkt.
Sich selbst zu wertschätzen, heißt für mich in diesem Kontext, sich mehr mit seinen Stärken zu beschäftigen. Eine Möglichkeit dabei ist, sich jeweils abends und morgens kurz mit seinen Erfolgen, seinen positiven Ressourcen, den schönen Seiten des eigenen Charakters und mit den schönen Begegnungen und Erlebnissen zu beschäftigen. Der Effekt, welcher daraus entsteht ist zunächst mal, dass man gutgelaunt einschläft und morgens gutgelaunt in den Tag startet. Der langfristige Effekt ist ein positives Bild über sich selbst,…

